Übersicht - Die Stämme - Euros verdienen - Münzen sammeln


Hallo Münzfreunde

Ich sage jetzt bewußt nicht Numismatiker, weil ich allein schon das Wort bescheuert finde. Für mich ist alles womit ich irgendwo auf der Welt offiziell bezahlen kann Geld, und davon gibt es Papiergeld und eben Geldstücke, gemeinhin genannt Münzen.

Vielleicht etwas vorweg. Ich sammle hauptsächlich aus dem Portemonnaie heraus. Aber an und ab kaufe ich mir auch einmal ein gutes Stück bei E-bay oder sonst wo.
Ein besonders gutes Sammelgebiet finde ich die Zwei-Euro Sondermünzen, da diese im ganzen Euro-Gebiet zum bezahlen gedacht sind. Was mit den deutschen oder österreichischen 5 oder 10 Euro-Stücken ja nicht geht. Diese sind nur im jeweiligen Ausgabeland offizielles Zahlungsmittel.

Nun stelle man sich einmal vor, die Amerikaner würden auch in jedem Staat eigene Münzen herausgeben. Allein schon 50 Kursmünzensätze jährlich, das wär doch was :-)

Zu meinen Münzen:
Ich habe hauptsächlich Kursmünzen (D-Mark, Euro und ein paar Vor-DM-Münzen aus Deutschland. Ferner habe ich noch die eine oder andere Goldmünze von aller Welt. Goldmünzen hole ich mir gelegentlich weil sie einerseits schön aussehen und andererseits gut als Altersvorsorge geeignet sind. Nur sollten die dann schon sicher aufbewahrt werden, damit sie nicht auf einmal weg sind.
Von Münzen in PP halte ich nicht viel, weil es in meinen Augen Abzocke ist, ein Geldstück zur Nominale von z.B. 2 Euro für 20 Euro herauszugeben. Wenn man etwas macht, dann bitte richtig. Den gesunden Ehrgeiz sollte schon jeder Münzpräger haben um nur gute und qualitativ hochwertige Münzen herzustellen. Und sich nicht seinen eigentlichen Job noch extra bezahlen lassen.
Hauptsächlich besitze ich also DM und Euro Münzen. Die Euro Münzen machen mehr Spaß zum Sammeln, da sie doch sehr abwechsungsreich sind. Zum Bezahlen waren mir die guten alten DM Stücke und Pfennige lieber. Die waren nicht so dick und schwer im Geldbeutel.

Um nochmal zur Aufbewahrung zu kommen. Ein Geldstück aus der Geldbörse das man für gut befindet, also keine Beschädigungen und nicht abgegriffen oder oxidiert, kann man ruhigen Gewissens in den Status Münze versetzen und diese von da an nur noch äußerst vorsichtig am Besten mit Handschuhen aus Baumwolle anfassen. Man sollte sie auch nicht mit Silberputztüchern oder Säure zu reinigen versuchen.
Am besten sofort in eine Kapsel, und sie da nach Möglichkeit drin lassen. Anschauen kann man sie ja auch so, und sie ist weitestgehend geschützt. Selbstverständlich sollten keine Fingerabdrücke auf der Münze verbleiben. Diese kann man vor dem einkapseln vorsichtig mit Tempo-Taschentüchern oder Toilettenpapier abtupfen. Wenn man die Abdrücke draufläßt, können die Münzen mit der Zeit anfangen zu oxidieren.
Kupfermünzen (z.B. Pfennigstücke, Centstücke), auch eingekapselte fangen mit den Jahren an anzulaufen und sich dunkel zu verfärben. Das ist kein Grund zur Panik und den Schrubber herauszuholen. Das ist normal, da Kupfer mit dem Sauerstoff in der Luft reagiert.
Silbermünzen (z.B. 5 DM Stücke vor 1975) setzen mit den Jahren ebenfalls eine Patina an. Das heißt sie werden dunkler. Das ist für viele Sammler ein Beweis zur Echtheit der Münze. Also ruhig so lassen.

Und hier ist sie endlich: heute am 31.05.07 eingetroffen

Notgeld das die Stadt Beckum, in der ich lebe ausgegeben hat.
War wahrscheinlich zu teuer eingekauft, aber haben wollte ich sie :-)
Wenn zufällig jemand noch etwas von Beckum hat und das abgeben möchte,
würd ich mich über eine E-Mail freuen.

Ich würde mich freuen, wenn sich ein gleichgesinnter mal hierher verirrt oder ich jemanden zu diesem schönen und nicht allzu zeitaufwändigen Hobby animieren konnte. Gern lese ich auch Eure Meinungen zu diesem Thema oder Tauschangebote. Meine E-Mail-Adresse findet ihr in der Übersicht.